Kriminalstatistik 2015 – Wohnungseinbrüche nehmen lt. polizeilicher Kriminalstatistik zu

Kriminalstatistik 2015

Kriminalstatistik 2015: die Zahl der Einbrüche steigt!

Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2015 weist gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg der Wohnungs- und Hauseinbrüche um rund 10 Prozent aus. Deutschlandweit lag die Zahl der Einbrüche im vergangenen Jahr bei ca. 167.000. Damit hat sich die Zahl in den vergangenen 10 Jahren verdoppelt.

Jeder Einbruch in eine Wohnung stellt einen massiven Eingriff in die Privatsphäre und kann neben einem materiellen Verlust von Geld und Wertgegenständen auch zu gravierenden psychischen Schäden bei Betroffenen führen. Damit man selbst nicht Opfer eines Einbruchs wird, ist jeder gefordert, seine Wohnung oder sein Haus entsprechend zu sichern.

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Kriminalstatistik 2015: Zahl der Einbrüche steigt, Aufklärungsquote gering

Nachrüsten mit Einbruchschutzfolie

Nachrüsten mit Sicherheitsfolie ist möglich

Während die Zahl der Einbrüche kontinuierlich seit Jahren auf ein Rekordhoch steigt, bleibt die Aufklärungsquote mit ca. 15% gering. Was also tun, damit Einbrecher beim Einstieg in die „eigenen vier Wände“ kein leichtes Spiel haben?

Einbrecher nutzen vorwiegend „hintere“ Fenster und Türen zum Einbruch, weil die Haustür in der Regel schon standardmäßig viel besser verriegelt ist. Fenster und Terrassentüren ohne sichere Pilzzapfen im Fensterbeschlag lassen sich hingegen binnen Sekunden aufhebeln oder alternativ die Scheiben leicht einschlagen.

Ein Nachrüsten der mechanischen Sicherung und die Montage von transparenten Sicherheitsfolien für Scheiben lohnen sich. Die Kriminalstatistik 2015 weist auch aus, dass über 40 Prozent der Wohnungseinbrüche nämlich im Versuchsstadium stecken bleiben.

Einbruchschutz zum Nachrüsten – Zusatzsicherungen und Sicherheitsfolie / Einbruchschutzfolie

Eine gute Möglichkeit den eigenen Einbruchschutz an vorhandenen Türen und Fenstern zu verbessern, besteht in der nachträglichen Montage von Zusatzsicherungen. Auf www.einbruchschutz-fenster.de im Menü >Fenstersicherungen< finden Sie einige Zusatzschlösser sowohl für die Schließseite (Griffseite) als auch für die Bandseite (Scharnierseite) von Fenstern und Terrassentüren vorgestellt. Viele davon sind nach DIN 18104 Teil 1 als Einbruchhemmende Nachrüstprodukte getestet.

Eine gute mechanische Sicherung, die das Aufhebeln eines Fensters, der Balkon- oder Terrassentür verhindern soll, hat keinen Schutzeffekt für die Scheibe. Mit einem Hammer oder einem Stein lässt sich jedes Fensterglas, insofern es kein Sicherheitsglas ist, einschlagen.

Auch für die Fensterverglasung gibt es die Möglichkeit einer nachträglichen Sicherung. Transparente Sicherheitsfolien, die nachtäglich von innen auf die Scheiben montiert werden, bieten einen Einbruchschutz. Eine Sicherheitsfolie muss nach EN 356 mit P2A geprüft sein und mindestens eine Schichtdicke von 300µ haben. Infos zu Einbruchschutzfolie finden Sie unter >Einbruchschutzfolie<

Angebot: transparente Sicherheitsfolie / Einbruchschutzfolie für Fenster

Wenn Sie ein kostenloses Angebot über die Beschichtung Ihrer Fensterscheiben mit einer Sicherheitsfolie wünschen, dann können Sie uns gerne unter der Rufnummer: 05605 700 563 anrufen.

Sie können auch den folgenden >Fragebogen< ausfüllen und an uns zurücksenden.

Für Sie arbeiten wir bundesweit!!

Kriminalstatistik 2015 – staatliche Förderung und Zuschüsse der KfW-Bank

Seit Herbst 2015 können sowohl Eigentümer als auch Mieter von einem staatlichen Förderprogramm profitieren. Das Programm ist eine Reaktion der Bundesregierung auf die steigenden Einbruchszahlen, die auch in der Kriminalstatistik 2015 eine Bestätigung finden.

Mit dem Förderprogramm „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ gibt es unter Anderem staatliche Zuschüsse für Investitionen in den Einbruchschutz. Die Abwicklung erfolgt durch die KfW-Bank.

Um den Fördersatz von 10 Prozent zu erhalten, muss die Investitionshöhe mindestens 2.000 € betragen. Das Maximum der Förderung ist auf 15.000 € begrenzt. Weitere Informationen zur „Einbruchschutzförderung“ durch die KfW finden Sie unter >KfW-Förderung< oder direkt bei der KfW unter der kostenfreien Servicenummer: 0800 539 9002

 

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7 Antworten

  1. Flo sagt:

    Schöner, informativer Artikel! Aus meiner Sicht ist die eigene Aufmerksamkeit nach wie vor der wichtigste Schutz gegen Einbrüche. Ein Einbrecher nimmt das Objekt der Begierde häufig bereits ein paar Tage vor seiner Tat genau in den Blick und verschafft sich einen Überblick über Schwachstellen in der Sicherung. Hier gilt also: Augen auf! Auch die Nachbarschaftshilfe ist ein nicht zu unterschätzender Schutzfaktor.

     
    • Hallo Flo,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Wachsame Nachbarn sind beim Einbruchschutz eine wichtige Komponente.
      Schöne Grüße und eine einbruchsfreie Zeit!
      Daniel

       
    • Udo sagt:

      Das Täter sich das Objekt der Begierde im Vorfeld genau anschauen und ausbaldowern ist in den seltensten Fällen der Fall. Meist ist der Wohnungseinbruch spontan, es wird dreimal geklingelt und wenn niemand aufdrückt wird das Brecheisen angesetzt.

       
      • Hallo Udo,
        vielen Dank für Ihren Kommentar zur polizeilichen Kriminalstatistik.
        Ein einheitliches Täterprofil gibt es nicht.
        Auf der Suche nach Bargeld oder anderen Wertsachen wollen Einbrecher nicht gestört werden. Von außen wahrnehmbare Signale, wie kein Licht am Abend oder tagsüber herabgelassene Rollläden, deuten auf die Abwesenheit der Bewohner.
        Wie Sie richtig bemerken, gehen Täter eher spontan vor. Auch das Klingeln an der Haustür ist eine übliche Methode, die Einbrecher nutzen, um sich zu vergewissern, dass wirklich keiner da ist.
        Allerdings ist auch bekannt, dass Einbrecher bestimmte Häuser vor dem Einbruch zunächst genau ins Visier nehmen. Dabei wird ausgekundschaftet, wann jemand das Haus verlässt und ob es Nachbarn gibt, die zum Problem werden könnten oder nicht.
        Aus dem Grund ist die mechanische Absicherung in jedem Fall eine sinnvolle Art den Einbruchschutz zu gewährleisten. Im Falle, dass die Einbruchssicherungen nicht ausreichend sind – zum Beispiel durch fehlende Pilzkopfverriegelungen an Fenstern – sollte mit Zusatzsicherungen nachgerüstet werden.
        Jeder Widerstand, den ein Einbrecher bei seinem Vorhaben unerwartet vorfindet, kann ihn im besten Fall zum Abbruch bewegen.
        Schöne Grüße
        Daniel Döbel

         
  2. Hallo,
    gute Beiträge!
    Ich kann das nur bestätigen denn die Einbrüche nehmen in Köln stark zu! Gerade jetzt in den Sommerferien ist mehr Vorsicht geboten! Wir als Schlüsseldienst Köln sind jetzt viel unterwegs um die Einbruchschäden zu beseitigen! Die Leute sind immer noch so leichtsinnig und lassen in den Sommermonaten die Haustür offen stehen! So haben es Einbrecher natürlich viel leichter ins Haus zu kommen.

     
    • Udo sagt:

      Haben Sie in Köln schon einmal eine Haustüre offen stehen gesehen???
      Das ist, wenn überhaupt, wohl eher in ländlichen Gebieten der Fall. Ausserdem wäre es kein Einbruch wenn die Haustüre offen steht, sondern eine Wegnahme wegen Dummheit.

       

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