Zusatzsicherung – Einbruchschutz für Fenster und Tür zum Nachrüsten

Zusatzsicherung – mit der Bezeichnung Zusatzsicherung werden Produkte zum Einbruchschutz bezeichnet, die im Bereich von Fenster und Türen den Widerstand gegen gewaltsame Durchbruchversuche erhöhen. Dazu zählt zum Beispiel die Zusatzsicherung ABUS FTS88 (s. Abb.).

Fenster und Türen bieten nur selten einen ausreichenden Einbruchschutz. Das gilt für ältere Fensterelemente wie für neue. Diesen Umstand machen sich Einbrecher zu Nutze. Ohne großen Aufwand hebeln sie mit einfachem Werkzeug – ein Schraubendreher reicht aus – Fenster, Terrassentüren oder Balkontüren aus und steigen in fremde Wohnungen ein.

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Lange Zeit war es nicht notwendig, den eigenen Wohnbereich vor Einbrechern in besonderer Weise zu schützen. Doch Zeiten ändern sich. Die polizeiliche Kriminalstatistik weist bei Einbrüchen seit Jahren einen steigenden Trend aus.

Zusatzsicherung – Besserer Schutz vor Einbrechern für Ihre Fenster und Türen

Um die Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu verbessern, müssen Sie den Einbruchschutz selbst in die Hand nehmen. Prävention lohnt sich. Die Statistik der Polizei weist auch aus, dass Einbrecher nicht immer Erfolg haben. Bei einem Drittel scheitern Täter an Absicherungen, mit denen sie nicht rechnen oder die nicht zu überwinden sind.

Bei Wohnhäusern werden Haustüren von Einbrechern selten aufgebrochen. Zu 80% bevorzugen Täter Fenster und Türen auf der „Rückseite“ des Hauses, wo sie weniger beobachtet und gestört werden. Mit einer Zusatzsicherung wie dem ABUS FO400 Griffschloss (s.Bild) können Sie diese Elemente nachrüsten und somit den Einbruchschutz in Ihrer Privatsphäre erhöhen.

Polizei: mechanischer Einbruchschutz – geprüfte Sicherheit nach DIN

Rollzapfen - Fensterbeschlag-ohne-Pilzkopf-Pilzzapfen

Rollzapfen – Fensterbeschlag-ohne-Pilzkopf-Pilzzapfen

Landesweit hat die Polizei Beratungsstellen eingerichtet. Darüber hinaus ist die Polizei auch mit mobilen Veranstaltungen unterwegs, um zum Thema Einbruchschutz zu informieren. Der Schwerpunkt der Präventionsarbeit liegt im Bereich der mechanischen Absicherung.

Fensterelemente ohne Pilzzapfen in der Verriegelung lassen sich von Tätern einfach überwinden. Aus dem Grund sollten neue Fenster und Türen bestimmten Anforderungen gerecht werden. Richtungsweisend ist die DIN EN 1627, in der Widerstandsklassen definiert werden. Die Polizei rät grundsätzlich bei der Anschaffung neuer Fenster und Türen mit der Klasse RC2 (früher WK2) einzusteigen. Weitere Infos finden Sie unter: >Widerstandsklasse<

Bei einem vorhandenen Fenster, einer Terrassentür oder Balkontür nutzt Ihnen das Wissen um die geprüfte Widerstandsfähigkeit neuer Elemente nichts. Auf der Suche nach einer Einbruchschutzlösung für bestehende Fenster und Türen ohne Pilzkopfverriegelung gibt es mit der DIN 18104 auch eine Orientierungshilfe, die Einbruchhemmende Nachrüstprodukte untersucht. Weitere Informationen finden Sie unter: >DIN 18104-1<

Zusatzsicherungen für die Schließseite und die Bandseite

Die DIN 18104 ist in zwei Teile gegliedert. Teil 1 der DIN befasst sich mit aufschraubbaren Zusatzsicherungen. Teil 2 setzt sich inhaltlich mit einbruchhemmenden Produkten zum Einlassen in den Fensterfalz. Dieser Teil ist eher für Handwerksunternehmen interessant, die im Bereich Fenstertechnik aktiv sind. Für handwerklich begabte Laien, die beim Nachrüsten selbst aktiv werden wollen, ist die DIN 18104-1 interessant.

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ABUS Zusatzsicherungen nach DIN 18104-1

Die Empfehlung gemäß DIN 18 104-1 lautet, dass pro 1 Meter Fenster- oder Türhöhe rechts und links jeweils eine Zusatzsicherung montiert werden soll. Diese Empfehlung wird von der Polizei und den Versicherungen geteilt.

Aus der Empfehlung geht also hervor, dass bei Türen ohne ausreichenden Einbruchschutz sowohl die Schließseite (Griffseite) als auch die Bandseite (Scharnierseite) abgesichert werden sollte. Im Menüpunkt >Fenstersicherung< finden Sie einige geprüfte Zusatzsicherungen für die Schließseite, die nach DIN geprüft sind. Im Menüpunkt >Bandseitensicherung< für die spezielle Sicherungen zum Aufschrauben, die für die Scharnierseite geeignet sind.

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Sicherheitsfolie – transparente Zusatzsicherung für die Scheibe
Sicherheitsfolie-Montage

Montage einer transparenten Sicherheitsfolie

Sicherheitsfolien, die dem Einbruchschutz dienen, werden in der Regel auf die innere Scheibe einer Isolierverglasung montiert.

Die Sicherheitsfolie sollte entsprechend der europäischen Norm EN 356 als durchwurfshemmend mit P2A geprüft sein. Die vorangegangene deutsche Norm war die DIN 52290, wonach die Sicherheitsfolien den Test mit A1 bestehen mussten. Genaueres zu unseren Sicherheitsfolien finden Sie unter: >Sicherheitsfolie<

Zusatzsicherung für Fenster und die Terrassentür

Wenn Sie Fragen zum Einsatz oder zur Montage einer Zusatzsicherung haben oder ein Angebot über die Lieferung wünschen, dann können Sie uns gerne unter der Rufnummer: 05605 700 563 anrufen oder eine Mail schreiben. Die Kontaktdaten finden Sie oben.

Vielen Dank und eine einbruchsfreie und sichere Zeit!

 

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