Einbruchschutz bei der Hausplanung

Hausplanung

Hausplanung – Einbruchschutz

Den Einbruchschutz bereits in die Hausplanung integrieren und die Weichen für sicheres Wohnen stellen! – Dass beim Neubau am Schutz vor Einbrechern fast immer gespart wird, betrachtet die Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ mit Sorge. Der Grund für den Verzicht auf einbruchsichernde Maßnahmen sind wie so oft die Kosten. Dabei muss der Häuslebauer für Sicherheit im Einfamilienhaus nicht tief in die Tasche greifen.

Ist ein Haus ungesichert, verschaffen sich Einbrecher binnen Sekunden Zutritt zu ihm. Kriminalstatistiken zeigen, wo bei verschiedenen Haustypen die neuralgischen Punkte liegen: Einbrüche in Mehrfamilienhäuser werden zu 56 % über Wohnungstüren verübt, in Einfamilienhäuser dringen 81 % der Einbrecher über Fenster oder Fenstertüren ein. Besonders im Fokus der Gefahren stehen leicht erreichbare Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren.

Einbruchschutz beginnt bei der Hausplanung!

Einbruchsicherheit sollte bereits bei der Hausplanung ansetzen – ein effektiver Wärmeschutz und Lärmschutz für Fenster und Außentüren ist heute Standard, nicht aber der Schutz vor Einbrechern. Antwort darauf, ob ein Haus mit qualitativen Einbruchhemmern ausstattet ist, gibt der detaillierte Blick in seine Bau- und Leistungsbeschreibung:

  • Kombinieren Fenster und Fenstertüren (z.B. Terrassentüren u. Balkontüren) ihren abschließbaren Fenstergriff mit einer bestimmten Sicherheits-Vorrichtung?
  • Ist die Bauplanung durch aushebelsichere Beschläge, einbruchsichere Glaselemente, einen aufbohrhemmenden Profizylinder und ein mehrpunktverriegeltes Schloss gewährleistet?
  • Ist vielleicht sogar eine Alarmanlage inklusive?
  • Sind vorgesehene Rollläden mit Sicherheitselementen bestückt?
  • Welche Zugangskontroll- und Beleuchtungssysteme sind vorhanden?
  • Beinhaltet ein höherer Hausstandard bessere Einbruchschutz-Vorkehrungen, macht es Sinn, diesen zu wählen.
 
Merke: Außentüren, Fenster und Rollläden sollten die Norm DIN EN 1627 erfüllen, die Polizei empfiehlt mindestens Widerstandsklasse RC 2. Der unkonkrete Vermerk „Einbau einbruchhemmender Türen“ ist kein Hinweis auf ausreichenden Einbruchschutz.

Merke: Außentüren, Fenster und Rollläden sollten die Norm DIN EN 1627 erfüllen, die Polizei empfiehlt mindestens Widerstandsklasse RC 2. Der unkonkrete Vermerk „Einbau einbruchhemmender Türen“ ist kein Hinweis auf ausreichenden Einbruchschutz.

Ist im Wunschhaus noch zuverlässiger Einbruchschutz zu ergänzen, kann die Baufirma diesen mit einer Fachfirma für Einbruchsicherheit umsetzen. Deren Aufgabe ist die fachgerechte Integration der gewünschten Sicherheitselemente: Am besten ist es die Haussicherheit bereits bei der Bauplanung zu berücksichtigen!

Die Polizei berät zur richtigen Sicherheitstechnik

Insgesamt werden einbruchhemmende Bauteile in sieben >Widerstandsklassen< eingeteilt (RC 1 N – RC 6). Widerstandsklassen RC 2 bis RC 3 gelten für private Wohngebäude als ausreichend. Um herauszufinden, welche Sicherheitstechnik für die persönlichen Bedürfnisse ideal ist, können Bauherren das Beratungsangebot der Polizei Beratung Einbruchdiebstahl in Anspruch nehmen.

Einbruchschutz Kosten

Die Kosten einer Einbruchschutz-Basisausstattung mit einbruchhemmender Haustür inklusive VdS-geprüftem Schließzylinder mit Sicherungskarte plus einbruchhemmender Erdgeschoss-Fenster mit Pilzkopfbeschlägen betragen zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Wer mit einer einfachen Alarmanlage die Haussicherheit vergrößern will, muss zusätzlich circa 2.000 Euro einplanen.

Fazit: Wer wirksamen Einbruchschutz gleich in die Hausplanung übernimmt, genießt ab dem Tag des Einzugs ein sicheres Wohngefühl für sich und seine Lieben.

Die nötige Sicherheitstechnik dafür kostet keine Unsummen. Partner für die Planung der individuell passenden Einbruchschutz-Maßnahmen sind:

  • die Baufirma des persönlichen Vertrauens
  • in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma für Sicherheitstechnik
  • und die Polizei Beratung Einbruchdiebstahl
 

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